Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen für das Funktionieren des Museums. Etwa 30 von ihnen haben seit Eröffnung des Museums zum Teil jahrelang große Teile ihrer Freizeit für das Haus der Natur und damit für Sie als die Besucher eingesetzt. Ein besonderer Dank gilt immer auch den Mitgliedern des Vereins zur Förderung der Naturkunde in Cismar e.V., viele von ihnen sind jederzeit bereit, das Haus der Natur mit Rat und Tat zu unterstützen, sie treffen viele Vereinsmitglieder bei den Aktionstagen und Veranstaltungen des Museums!
Seniorin ist Marie-Luise Wiese, die Oma der jüngsten Museumsmitarbeiterinnen. Sie treffen Marie-Luise Wiese an der Kasse und hören sie meistens am Telefon, wenn Sie das "Haus der Natur" anrufen.
Ottfried Wiese, der "Senior" und dazugehörige Opa sorgte für Haus und Garten, erledigte fast alles, was an handwerklichen Arbeiten zu tun ist und führte tausende von Besuchergruppen. Sie treffen Ottfried Wiese tagsüber im Museum, dabei manchmal auch an der Kasse, wo sie auch einen fachlichen Schwatz mit ihm halten können. Sein besonderes Spezialgebiet ist die Geschichte des Klosters Cismar.
Die junge Generation der Museums-Mitarbeiter sind Levke Wiese, Simon Graspeuntner und Stella Wiese (* 1992, 1986, 1989). Sie treffen sie überall im und um das Haus, wo es gilt, die Senioren zu unterstützen, schnell mal etwas zu helfen, Aquarien zu versorgen oder technische und handwerkliche Ideen auszuprobieren beziehungsweise umzusetzen. Ab Sommer 2011 ist Levke in einer hochnordischen Außenstelle tätig, Freunde und Bekannte erreichen sie dort per e-mail.
Gyde Wiese, die "Chefin" und vormittags Lehrerin (um das Geld zu verdienen, das für den Betrieb des Museums nötig ist ...), sorgt für die Buchführung und einen Teil der Korrespondenzen und ist natürlich in allen Aufgabenbereichen des Museums zu Hause, bei Führungen oder pädagogischen Aktionen ebenso wie in der Verwaltung des Museums.
Der "Chef", Dr. Vollrath Wiese, setzt sich jetzt ganztägig für das ehrenamtlich organisierte Museum ein. Allerdings wird von seinem Schreibtisch auch die eine oder andere Aufgabe im Publikations- und Gutachtenbereich erledigt, die ein bisschen zur finanziellen Entlastung im Museumsbetrieb beiträgt. Vollrath sagt, dass "jeder im Haus das tun darf, was ich will", es halten sich jedoch im Team hartnäckig gegenteilige Gerüchte. Gerüchte besagen außerdem, dass er meint, alle Arbeit allein machen zu wollen. Er behauptet dagegen, dass er all die Arbeit machen müsse, die die anderen nicht wollen. Sie treffen ihn meist im Museumsbüro. Wenn dort kurz vor Mitternacht das Licht ausgeht, ist das wahrscheinlich Vollrath, der gerade gemahnt wurde, daß es doch dringend Zeit wäre, den Computer zu verlassen, mit dessen Hilfe so viele Museumsaufgaben erledigt werden.
Dr. Ira Richling (seit 1994), arbeitete lange an der Universität Kiel und ist jetzt Kuratorin für Mollusken am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Ihre Spezialgebiete sind tropische Landschnecken (darunter nicht nur ihre Favoriten, die Helicinidae), einheimische Binnenmollusken (hier berät sie auch bundesweit biologische Gutachter) und arktische Meeresmuscheln und -schnecken. Sie treffen Ira Richling aufgrund der räumlichen Entfernung jetzt vor allem bei größeren Veranstaltungen im Haus der Natur - Cismar. Sie engagiert sich auch weiterhin extern im Museumsarchiv, in der Bibliothek, in der wissenschaftlichen Sammlung, bei der Bearbeitung von Expeditionsausbeuten, bei der Erstellung von wissenschaftlichen Fotos und in vielen anderen Arbeitsbereichen.
Dr. Francisco Wolfgang Welter-Schultes (seit 1985) ist der Spezialist für die Kreta-Schnecken. Er hat früher sehr vielfältige Arbeiten im Haus der Natur durchgeführt, kann allerdings momentan leider nur noch sehr spärlich nach Cismar kommen, denn er ist zur Zeit als Biologe in Göttingen tätig. Francisco ist Miteigner eines wissenschaftliche Posterverlages (Planetposter), hat die Zoologische Datenbank Animalbase eingerichtet und arbeitet im Moment an einem großen Buch über die europäischen Land- und Süßwassermollusken.
Christoph Gutknecht (seit 2002) war Praktikant und von 2003-2004 im Freiwilligen Sozialen Jahr "Kultur" im Haus der Natur - Cismar tätig. Neben seiner Arbeit als Fotograf ist er oft am Wochenende im Haus der Natur zu treffen. Sein Spezialgebiet ist die Technik, er arbeitet sehr viel im EDV-Bereich und seine Spezialkenntnisse in der Digitalfotografie sind für das Haus der Natur oft schon eine große Hilfe gewesen.
Dr. Bernd Sahlmann (seit 2008) ist mit seinem Eintritt in den Ruhestand wieder nach Schleswig-Holstein gezogen und als Weichtier-Spezialist fast täglich im "Haus der Natur". Sie treffen ihn hauptsächlich im Museumsbüro, bei der Arbeit mit Schnecken, Muscheln oder seinem Spezialgebiet, den Kahnfüßern oder Scaphopoden (Scaphopoda-Datenbank). Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit und seines Interesses liegt auch in der Literatur über Mollusken. Bernd ist im Haus auch mit technischen Fragen befasst, er bearbeitet z.B. die im Haus der Natur erstellten wissenschaftlichen Videoaufzeichnungen. Seit dem Februar 2009 ist Bernd der Vorsitzende des Museums-Fördervereins (Verein zur Förderung der Naturkunde in Cismar e.V.).
Frank Schmidt (seit 1997) ist Diplom-Biologe und arbeitete im Auftrag des gemeinnützigen Vereins zur Förderung der Naturkunde in Cismar e.V. (1997-1998) im Haus der Natur - Cismar. Seine Aufgabe war damals in Zusammenarbeit mit der Museumsleitung die Gestaltung und Betreuung des Naturlehrpfades im Klosterpark Cismar und die Erstellung von pädagogischen Arbeitsmaterialien im Haus der Natur. Die Monatsblatt-Reihe und viele Arbeits- und Rallye-Bögen wurden 1997 und 1998 von ihm gestaltet. Zehn Jahre war Frank Vorsitzender des Museumsvereines und ist mmer noch engagiert bei der Unterstützung des Museums. Sie treffen ihn vor allem bei Veranstaltungen, seit 2009 auch regelmäßig im Museum oder bei pädagogischen Aktionen und auch hinter den Kulissen im Magazin, Büro oder in der Werkstatt z.B. beim Buchbinden.
Julia Seel ist seit September 2011 im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur im "Haus der Natur". Aufgaben für FSJ-Teilnehmer sind sehr vielfältig, sie erproben die verschiedensten Arbeiten im Museum. Zum Beispiel kümmern sie sich um die lebenden Tiere im Haus, engagieren sich bei der Betreuung der Besucher und erledigen alles, was zwischendurch an kleinen und größeren Arbeiten gemacht werden muss. Viele FSJ-Teilnehmer haben ein besonderes Spezialinteresse, das sie im Museumsbetrieb einbringen.
Wenn Not am Mann ist, kann das Museumsteam rufen, dann packen Andrea Gerhards und Helga Gerhards mit zu.
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